Es klappt
Presse
- Berichte 2010

Online-Kritik zum Valentinsrock im JWD am 13. Februar 2010 auf deutsche-mugge.de - von André Serfas

 

 

...und warum der nächste Song auch immer etwas mit Musik zu tun hat

Als ich vor kurzem IND-X im Rahmen eines Bandfestivals erleben durfte, ging ich davon aus, dass es sich hier, wie bei den anderen Bands, die dort zu hören waren, um eine Newcomerband handelt. Dabei hätte ich wirklich mehr auf mein Gefühl hören sollen, das mir sagte, dass die Band nicht erst seit gestern Musik macht. Wie ich nun herausfinden durfte, toben die Jungs tatsächlich seit 1990 über die Bühnen. Ihr Debutalbum „Wonderland“ ist bereits seit 1998 draußen. Beim Bundesweiten Rockcontest von StarFM in 2002 setzten sie sich gegen zahlreiche Bands durch und belegten einen beachtlichen siebenten Platz.
Vielleicht kann ich ja meinen kleinen Fauxpas insofern rechtfertigen, dass Newcomer auch solche Bands sein können, die den bedeutendsten Teil ihrer Karriere noch vor sich haben. Die aktuelle Besetzung jedenfalls hat sich vor gut einem guten Jahr mit dem Hinzukommen von Drummer Schmidty gebildet. Dieser ging als Gründungsmitglied zwischenzeitlich seine eigenen musikalischen Wege und ist nun als ältestes und jüngstes Bandmitglied wieder mit dabei.

Anfangs als Coverband gegründet, wechselten immer wieder einige Musiker. Trotzdem entwickelten sich relativ schnell eigene Titel und ihr eigener Stil. Groove Rock nennt es die Band und wer bei ihren Konzerten unweigerlich im Takt wippt, weiß auch warum. Gitarrist Micha ist der sprichwörtliche rote Faden, der sich durch die ganze Geschichte zieht. Sicher ist es auch seinem Engagement zu verdanken, dass die Band heute da steht wo sie ist. Vor zwei Jahren wurde Frontfrau Nicola (Nico) eingesammelt. Erlebt man die fünf zusammen auf der Bühne, muss man einfach den Eindruck gewinnen, dass die Findungsphase nun ihren Abschluss gefunden hat.
Nach dem eingangs erwähnten Appetithäppchen habe ich mich sehr über die Gelegenheit gefreut Micha, Nico, Henrik, Thomas und Schmidty noch einmal zu erleben. Dieses mal in voller, abendfüllender Länge live im JWD in Spandau.

Trotz des winterlichen Wetters und einer Lage, die dem Namen JWD alle Ehre macht, fanden sich zahlreiche Fans, die sich um die Tanzfläche herum und auf dem Rang postierten.
Mit etwas Verspätung donnerte dann kurz nach 22:00 Uhr das Konzertintro aus den Boxen, direkt gefolgt vom ersten Titel „Confidence“. Das Setup der Band mit zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug gefiel mir sehr gut und sorgte für den versprochenen Groove. Frontfrau Nico hält sich auch nicht mit langen Begrüßungen auf. Nach einem Kurzen “Hallo, wir sind IND-X“ ging es direkt in den zweiten Titel. Die Songs handeln von Beziehungen, Leidenschaft, Gesellschaft und Perspektiven, Verpackt in eine wirklich gute Mischung aus kraftvoll balladig bis hin zum Hardrock. Mit „der nächste Titel hat auch wieder mit Musik zu tun“ kündigt Drummer Schmidty den einzigen Covertitel des abends an: „You oughta know“ von Allanis Morrisette. Die Titel gehen direkt nach vorne, unterstützt durch die unglaubliche Bühnenpräsenz der Sängerin und den Spaß, die der gesamten Band beim Spielen anzusehen ist. Sie bringen das was sie können auf den Punkt. Zu „Creature of the Night“ war ein gesangliches Intro zu hören, welches stark an Evanescence erinnerte. Die Extended Version von „Nightmare Metal“ begann mit einer Solonummer von Gitarrist Thomas und später im Titel gefolgt von Schmidtys Solopart auf den Drums. Posing gehört eben dazu und genau das ist es auch, was IND-X zu einer hervorragenden Live-Band macht.

Kurz vor 0:00 Uhr war dann das Ende das Konzerts, natürlich inklusive Zugaben. Weiter gefeiert wurde dennoch, denn zum Ersten ging Punkt 12 die Disco an, zum Zweiten war Valentinstag, und zum Dritten hatte Gitarrist Thomas auch noch Geburtstag. Die herzlichsten Glückwünsche auch nochmal an dieser Stelle.
Dieses Jahr steht nun das 20jährige Jubiläum an und wer Lust auf mehr bekommen hat, der sollte sich den 27. November im JWD vormerken. Nach allem was ich schon gehört habe, wird es eine große Party mit vielen Gästen, die IND-X auf ihrem Weg begleitet haben, und natürlich hat das ganze dann auch wieder mit Musik zu tun.

 


 

André Serfas / Berlin, 19. Februar 2010

Bericht auf www.deutsche-mugge.de  / LIVE-BERICHTE

 


 

Bericht zum 1. Girlpool Festival Berlins am 15. Januar 2010

 

"Ebenfalls einen bleibenden Eindruck hinterließen IND-X, (...). Ihre Spielfreude und ihre Performance kam einfach an und auch wenn es sich hier um Newcomerbands handelt, hinterließen sie doch einen professionellen Eindruck...."

Das komplette Zuhörer-Resumé und Fotos von André Serfas findet Ihr auf www.deutsche-mugge.de

 

 

 

 

 


 

 

 

 
- Demo 2002

Hier einige Pressestimmen zur IND-X  3-Track-Demo-CD:

 

 

 

Heavy, oder was!?

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Soundcheck Expertenurteil:

 

U.a. One way ticket - „Coole Strophe, gute Grundkomposition”

 

  

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rock it!

Schönen Hardrock der alten Schule mit Frauengesang bieten uns die Berliner IND-X auf ihrer selbstbetitelten 3-Track Eigenproduktion. Im Soundbereich besteht noch etwas Luft nach oben, aber sowohl die Songs als auch die Instrumentierung insbesondere die erstklassige Gitarrenarbeit von Micha Frach und die angenehme, kraftvolle Stimme von Ines Roggisch wissen allesamt zu überzeugen.

Davon könnte ich echt noch mehr vertragen – Musik zum Entspannen und Relaxen.

Kontakt zur Band und weitere Infos findet ihr hier (...) www.ind-x.com.

 


Birgit Schwanke

 


 

Mehr IND-X Presse:

 

 

 

Märkische Allgemeine

(...) Melodischer Hardrock geprägt von ihrer dunklen Stimme ist das Ergebnis. Einen aktuellen Vergleich zu finden ist schwer. Man könnte die Hardrockbands Joal oder Saraya nennen, eventuell auch die Krautrockband Octopus, allesamt Rockbands, die mit einer kraftvollen Frauenstimme glänzen konnten. Aber die sind längst vergessen und nur noch Spezialisten bekannt. Daher kann man wohl ohne Übertreibung sagen, dass morgen eine nicht ganz alltägliche Band auf den Brettern des jwd (...) stehen wird.

nvf